Akupunktur bei Tieren

Die Akupunktur ist ein energetisches Heilverfahren, das sich die Selbstheilungs-mechanismen des Körpers zu Nutze macht. Durch die Stimulation gezielt ausgesuchter Akupunkturpunkte können Störungen im Körper beseitigt oder gelindert werden.

Wie funktioniert Akupunktur?

Nach Auffassung der Traditionellen Chinesischen Medizin fließt Lebensenergie in Energiebahnen (Meridianen) durch den Körper. Wird der Fluss der Lebens-energie (Qi) unterbrochen oder eingeschränkt, entstehen Störungen, die zu Krankheiten führen können. Auf den Meridianbahnen befinden sich Punkte, über die gestörte Energieflüsse beeinflusst werden können: die Akupunkturpunkte. Durch den Einsatz von Nadelstichen oder anderen Akupunkturmethoden können Störungen des Energieflusses wieder behoben werden.

 

Wie läuft eine Akupunkturbehandlung ab?

Eine Akupunkturbehandlung besteht in der Regel aus vier Teilen: Der Befragung des Tierhalters zum Tier, der Untersuchung, der Erstellung einer Diagnose und aus der Therapie. Bei der körperlichen Untersuchung werden spezielle Punkte abgetastet und auf ihre aktuelle Reaktivität hin überprüft. Ziel der Akupunktur-behandlung ist es, die schwächste Stelle zu finden und durch eine gezielte Behandlung möglichst weniger Punkte das Gesamtproblem zu lösen. Im besten Fall reicht die Behandlung eines einzigen Punktes aus.

 

Welche Akupunkturmethoden stehen zur Verfügung?

 

Akupunktur mit Nadeln: Dabei werden spezielle Nadeln in ausgesuchte Punkte gestochen. In der Regel ist die Behandlung kaum schmerzhaft.

 

Laserakupunktur: Bei sensiblen Tieren oder der Behandlung besonders schmerzhafter Punkte ermöglichen Akupunkturlaser eine schmerz- und stressfreie Behandlung.

 

Akupunkt-Injektion: Dieses Verfahren ermöglicht es, Akupunktur mit anderen Therapieverfahren zu verbinden. Dabei werden z. B. zum Krankheitsbild passende homöopathische Mittel als Depot an Akupunkturpunkte gespritzt .

 

Akupunktur mit dem Dermojet: Hierbei werden kleine Flüssigkeitsdepots durch einen kurzen Luftstoß an Akupunkturpunkte unter die Haut gesetzt. Das Depot stimuliert den Punkt über einen gewissen Zeitraum und wird vom Körper langsam abgebaut.

 

Akupunktmassage: Dabei werden Akupunkturpunkte und Meridiane durch gezieltes Drücken, Massieren und Entlangstreichen stimuliert.

 

Moxibustion: Durch das Abbrennen kleiner Mengen von Heilpflanzen über Akupunkturpunkten werden diese erwärmt. Die Wärme sorgt dafür, dass dem Organismus Energie zugeführt wird. Es kommt zu einer intensiven Anregung der angesprochenen Organsystemfunktionen.

 

Goldimplantat-Akupunktur: Diese Form der Dauerakupunktur wird meist bei chronischen Schmerzen oder irreparablen Störungen des Bewegungsapparates (z. B. Arthrosen) eingesetzt wird. Dabei werden kleine, 24-karätige Goldstücke in entsprechende Akupunkturpunkte implantiert.

 

Elektroakupunktur: Durch das Anlegen von Klemmen an die eingestochenen Nadeln, die mittels elektrischen Stroms stimuliert werden, kann die Wirkung der Nadeln verstärkt werden.

 

 

Akupunktur als Präventionsmaßnahme

Nicht nur bereits vorhandene akute und chronische Erkrankungen sind durch Akupunktur therapierbar. Auch beginnende, äußerlich noch nicht erkennbare Störungen können vorbeugend beseitigt werden.

 

Die Akupunkturbehandlung ist sehr vielseitig.

 

Sie lässt sich unter anderem bei folgenden Störungen einsetzen:

  • Leistungsabfall
  • Steife, eingeschränkte Bewegung
  • Unterschiedliche Lahmheitsformen
  • Schlechte Körperhaltung
  • Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
  • Muskuläre Probleme
  • Verstauchungen, Verrenkungen
  • Probleme mit dem peripheren Nervensystem
  • Organstörungen (Atemwege, Herz-Kreislauf, Verdauung, Nieren)
  • Durchblutungsstörungen
  • Chronische Schmerzen
  • Fruchtbarkeitsstörungen
  • Chronische Entzündungen
  • Verhaltensstörungen (z. B. Unruhe, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit)

 

Kleintier - Sprechzeiten:

Montag:   18 - 20 Uhr

Mittwoch: 18 - 20 Uhr

 

sowie nach Vereinbarung

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© Dr. med. vet. Bernhard Wollgarten